Berufsbild

Kinderkrankenpflegeschule

Fachliche Leitung:
Anett Kuhn
 

Pflege von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger betreuen und pflegen in eigener Verantwortung Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Sie geben Zuwendung und erkennen die körperlichen und seelischen Bedürfnisse ihrer Patienten, auf die sie spezifisch eingehen.

Zu ihrem vielfältigen Aufgabenbereich gehören die eigenverantwortliche, selbstständige Feststellung des Pflegebedarfs sowie die Planung, Durchführung, Dokumentation und Beurteilung der Pflegemaßnahmen.

Zudem sind sie für die Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen verantwortlich und stellen ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Ärzten, Patienten und deren Bezugspersonen dar.

Ein weiteres Aufgabengebiet besteht aus Beratung und Anleitung der kranken Kinder, Jugendlichen und deren Angehörigen.

Mögliche Einsatzorte nach der Ausbildung:

  • in Krankenhäusern auf Stationen für Kinder, Jugendliche oder Säuglinge; z. B. Kinderchirurgie, Kinderkardiologie, Neonatologie, Onkologie, Dialysezentrum, Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Kinderkliniken und Kinderheime
  • Facharztpraxen für Kinder und Jugendliche
  • ambulante Pflegedienste

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick:

  • Pflegemaßnahmen planen, koordinieren, dokumentieren und sichern
  • Patienten richtig betten, lagern und waschen; Säuglinge und Kleinkinder wickeln, baden, als auch an- und ausziehen
  • Speisen und Getränke austeilen und gegebenenfalls bei der Nahrungsaufnahme helfen
  • Zustand der Patienten beobachten (Puls, Blutdruck, Temperatur, Atmung, Bewusstseinszustand, Körpergewicht, Aussehen)
  • physikalische Therapiemaßnahmen (z. B. Wärmflaschen, Eisbeutel verabreichen, Wundversorgung)
  • nach ärztlicher Verordnung Medikamente vorbereiten und verabreichen
  • Patienten für diagnostische und therapeutische Behandlungen vorbereiten und dabei assistieren
  • Nachtwachen durchführen
  • sterbende Kinder und Jugendliche begleiten und pflegen; Verstorbene versorgen
  • Patienten beobachten und psychosozial betreuen
  • körperliche, seelische und soziale Bedürfnisse und Probleme der Patienten erkennen
  • bei Angst, Schmerzen oder Heimweh trösten
  • bei der Arbeit in ambulanten Pflegeeinrichtungen die häusliche Pflege überprüfen
  • Pflegeberatung nach § 7a Sozialgesetzbuch (SGB) XI durchführen